Erstellt am 12. April 2017, 04:20

von NÖN Redaktion

Klänge aus Luthers Rom. Abschluss des Festivals mit russischer und armenischer Musik sowie „Originalklang“ aus dem Italien des 16. Jahrhunderts.

Mystischer Konzertschauplatz: die Minoritenkirche.  |  NOEN, Lackinger

Mit drei (vor)österlichen Konzerten geht das Festival „Imago Dei“ in der Minoritenkirche zu Ende. Krönender Abschluss ist auch heuer ein lebensfrohes Alte-Musik-Konzert mit einem renommierten Originalklang-Ensemble.

Der Gründonnerstag steht im Zeichen der russischen Komponistin Galina Iwanowna Ustwolskaja, die als „klagende Prophetin“ 70 Jahre lang zurückgezogen in der atheistischen Sowjetunion lebte. Parallel wird russische Lyrik von Zeitgenossen der Komponistin vorgetragen.

Konzert in der der Minoritenkirche

Am Karfreitag ist das „Gurdjieff Ensemble“ mit armenischer Kirchenmusik im Klangraum Minoritenkirche zu erleben – mit Werken vom 10. bis zum 20. Jahrhundert.

Schluss-Highlight ist am Ostermontag das Originalklang-Ensemble „Concerto Romano“, das Musik aus dem Italien des 16. Jahrhunderts spielt, wie sie wohl auch Rom-Pilger Martin Luther gehört hat.

Im Anschluss lädt der Verein der Freunde der Kunstmeile Krems zu seinem traditionellen Empfang mit Wein und Brot.

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