Krems

Erstellt am 27. Mai 2017, 05:58

von Petra Vock

Federspiel lieferte Filmmusik. Federspiel-Musiker Matthias Werner aus Stein sprach mit der NÖN über die Filmmusik für die Doku „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ und freut sich auf „Glatt&Verkehrt“.

„Federspiel“ mit Simon Zöchbauer (links), Ayac Iuan Jiménez Salvador (Zweiter von links) und Matthias Werner (Zweiter von rechts). Foto: Maria Frodl  |  Maria Frodl

„Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, im Kino zu sitzen und selbst dafür komponierte und eingespielte Musik zu hören“, erzählt der aus Stein stammende „Federspiel“-Musiker Matthias Werner von der Wien-Premiere des Films „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“.

„Es geht um einen positiven Zukunftsgedanken“

Die Produktionsfirma Geyrhalter Film wünschte sich das Stück „Morsen“, eine Komposition von Werner, als Titelmusik für ihre neue Doku und bat Federspiel, die Filmmusik dafür zu gestalten: „Wir haben also extra für den Film kurze Jingles komponiert und arrangiert, die auf ,Morsen‘ Bezug nehmen“, schildert Werner.

Die Doku „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“, die am Mittwoch, 31. Mai, im Kesselhaus-Kino gezeigt wird, veranschaulicht an sechs Beispielen, dass man angesichts der Probleme unserer Welt nicht den Kopf in den Sand stecken muss, sondern im Kleinen etwas bewegen kann. Eine Botschaft, mit der Werner sich identifiziert: „Die sechs Personen in dem Film sind so sympathische Leute, und es geht um einen positiven Zukunftsgedanken. Es war ein total schönes Gefühl, bei so einem Film mitwirken zu dürfen und ein Teil davon zu sein.“

Das junge Bläser-Ensemble Federspiel wurde 2004 in Krems gegründet. Aus dem Kremser Raum stammen auch Matthias Werners Jugendfreund und BORG-Schulkollege Ayac Iuan Jiménez Salvador (Mautern) und Simon Zöchbauer (Herzogenburg). Die Erfolgskurve des Septetts zeigt steil nach oben: 2015 gewannen sie den „Austrian World Music Award“, ihr neues Album „Smaragd“ triumphierte heuer beim Preis der deutschen Schallplattenkritik, und die Bühnen, auf denen sie spielen, werden immer größer.

So eröffnen sie – nach Konzerten in den USA, Kanada, Deutschland und Tschechien – am 26. Juli das Festival „Glatt&Verkehrt“ bei den Winzern Krems – mit einem „speziellen Programm für den Abend“, wie Werner ankündigt, der sich auf das Konzert in Krems sehr freut: „Es ist herrlich, die Eröffnung spielen zu dürfen. Außerdem werden sicher viele Leute da sein, die uns kennen, und da ist die Spannung natürlich eine besondere.“