Erstellt am 05. November 2015, 07:52

von NÖN Redaktion

Küng denkt über Zukunft nach. Bischof Küng überlegt, wie es in Diözese St. Pölten weitergehen kann.

Bischof Klaus Küng zur Zukunft der Diözese.  |  NOEN, Erich Marschik

Im September hat Bischof Klaus Küng Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten - dies ist nach Kirchenrecht Pflicht. Jetzt informierte Küng den Pastoralrat der Diözese St. Pölten darüber und führte diesem gegenüber aus, wie es künftig in der Diözese weitergehen könnte.

Die Diözese und die Kirche befänden sich „in einem gewaltigen Umwandlungsprozess“, so Küng  – und die Diözese sei erst am Anfang dieses Prozesses. Strukturell müssten „neue Pfarreinheiten gebildet“ werden. Außerdem müsse es eine „entsprechende Personalentwicklung“ geben, die langfristig finanzierbar und pastoral wirksam sein müsse. Weiters brauche es, für eine „neue Art Kirche-Sein“ eine Gebetsschule und Gebetserziehung.

Und: Die inhaltliche Herausforderung sei in naher Zukunft die Entwicklung eines „klaren Profils“ als Christen  – hinsichtlich der Fragen „Was ist eigentlich Christ-Sein?“ und „Was ist eine christliche Gemeinde?“