Erstellt am 24. März 2016, 08:46

Lange Nacht der Forschung: 350 Stationen. Das Thema Bewusstseinsbildung in den Bereichen Wissenschaft und Forschung ist dem Land Niederösterreich ein wichtiges.

© Foto: Franz Baldauf, 04.04.2014 , Wiener Neustadt , Lange Nacht der Forschung 2014 in der Fachhochschule  |  NOEN, Franz Baldauf
Nicht umsonst wurde dieses Thema als eigene Querschnittsmaterie im Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm  etabliert. „Wir wollen zeigen, dass Wissenschaft das Leben der Menschen verbessern kann, Lösungen für Probleme unser Zeit hat und Antworten auf Fragen von morgen“, zeigt sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überzeugt.
 
Die „Lange Nacht der Forschung“ ist dabei eines der wichtigsten Instrumente der Wissenschaftskommunikation. Erstmals wird Niederösterreich mit zehn Standorten an dieser bundesweiten Veranstaltung teilnehmen. Baden, Heiligenkreuz, Klosterneuburg, Krems, MAMUZ Asparn/Mistelbach, St. Pölten, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg laden ein, sich über den neuesten Stand von Wissenschaft und Forschung zu informieren.

„Dass Niederösterreich eine dynamische Entwicklung in den Bereichen Wissenschaft und Forschung vollzogen hat, zeigt sich auch eindrucksvoll bei der Langen Nacht der Forschung. 2008 waren wir nur mit Wiener Neustadt vertreten, mittlerweile sind es zehn Städte mit über 30 Ausstellorten“, freut sich Landeshauptmann Pröll.

Erlebnisse für alle Altersgruppen

Eindrucksvolle Erlebnisse für alle Altersgruppen sind jedenfalls garantiert. Insgesamt nimmt Niederösterreich zum sechsten Mal an der Langen Nacht der Forschung teil. So präsent wie in diesem Jahr war man allerdings noch nie. Die Besucherinnen und Besucher erwarten über 350 Forschungsstationen, eine Rekordzahl für Niederösterreich. „Ich bin sehr dankbar, dass die Wissenschafterinnen und Wissenschafter in Niederösterreich die Bereitschaft zeigen, mit ihren Ergebnissen hinaus zu gehen und sie der Bevölkerung zu zeigen“, freut sich Pröll.
 
Der Eintritt ist frei und ein kostenfreies Shuttleservice in den Städten garantiert eine stressfreie Anreise. In diesem Jahr gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Shuttlebus zu pendeln. So sind Asparn und Mistelbach, Krems und St. Pölten, Tulln und Krems, Wien Heiligenstadt, Klosterneuburg und Tulln sowie Wiener Neustadt und Heiligenkreuz miteinander verbunden.

Unterstützung von vielen Ministerien

Die bundesweiten Maßnahmen der Langen Nacht der Forschung 2016, kurz LNF16,  werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) unterstützt. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch.

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Für die operative Abwicklung in den Regionen sind Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer zuständig. Die Präsentation der Leistungen erfolgt durch die Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie Forscherinnen und Forscher.
 
Nähere Informationen: www.langenachtderforschung.at