Erstellt am 14. Juni 2017, 08:57

von Paul Haider und Wolfgang Millendorfer

Party – mit Sicherheit. Vier Tage lang ist Nickelsdorf wieder der Nabel der Festivalwelt. Veranstalter setzen auf strenge Sicherheitsvorkehrungen. Von Paul Haider

Das Party-Feuerwerk des Jahres. Mehr als 80 Acts rocken vier Tage lang die Pannonia Fields in Nickelsdorf.  |  BVZ, Heimo Spindler

Die Zahlen sind jetzt schon gigantisch: Mehr als 200.000 Fans werden an vier Tagen Nova Rock in Nickelsdorf erwartet, auf den zwei Haupt- und den kleineren Bühnen gibt es mehr als 80 Acts zu hören. Das Festivalgelände, die Pannonia Fields, bieten Partyzone, Vergnügungspark, Grillplatz und noch vieles mehr.

Bereit für 200.000 Fans. Veranstalter Ewald Tatar und Nickelsdorfs Bürgermeister Gerhard Zapfl (v.l.). Mit dabei auch Green Day und Steel Panther.  |  BVZ, Haider / Spindler

Das Konzept hat sich mehr als einem Jahrzehnt bewährt. Angesichts des Anschlages bei einem Konzert in Manchester und des wegen Terrorverdachts unterbrochenen deutschen Festivals Rock am Ring will Veranstalter Ewald Tatar beim Nova Rock nun „sicher in keine Panik verfallen“, wie er sagt.

Mehr als 80 Live-Acts, hunderte Einsatzkräfte

Trotzdem gibt es heuer verschärfte Sicherheitsvorkehrungen auf dem Kerngelände: Taschen und Rucksäcke sind dort ebenso verboten wie Drohnen. Erstmals werden bei den Durchsuchungen beim Einlass auch Metalldetektoren zum Einsatz kommen. Deshalb sei vor dem Festivalgelände auch mit längeren Wartezeiten zu rechnen, wie Tatar einräumt. Der Veranstalter rechnet aber damit, dass die Rockfans dies für ein Plus an Sicherheit gerne in Kauf nehmen werden.

Gute Laune rund um die Uhr. Auch nach den Konzerten ist für Spaß gesorgt. Für die Sicherheit sorgt ein durchdachtes Konzept.  |  BVZ, Martin Reiter

Pro Tag werden 120 Polizisten ihren Dienst auf den Pannonia Fields versehen – teilweise auch mit Langwaffen, wie Bezirkshauptfrau Birgit Lentsch wissen lässt. Zusätzlich sind täglich 600 Ordner, 200 Feuerwehrleute sowie 120 Sanitäter und Ärzte vor Ort. Eine Videoüberwachung mit „High-Speed-Kameras“ an neuralgischen Punkten soll den Einsatzkräften dabei helfen, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen.