Erstellt am 21. Dezember 2015, 15:04

von Martin Gebhart

Prälat Josef Eichinger verstorben. Verstorbener NÖN-Herausgeber wird am 29. Dezember in St. Pölten zu Grabe getragen.

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Wenige Wochen nach seinem 88. Geburtstag ist am Mittwoch, 16. Dezember, Prälat Professor Josef Eichinger nach einer schweren Krankheit verstorben.

Prälat Josef Eichinger, Mitglied des Domkapitels St. Pölten, war von 1978 bis 2014 Herausgeber der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) und von 1983 bis 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrates des NÖ Pressehauses gewesen.

Von 1978 bis 2014 war er auch als Obmann an der Spitze des Pressvereins der Diözese St. Pölten gestanden. Bis zuletzt leitete er noch die St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“, die er seit 1985 als Direktor und Herausgeber geführt hatte.

Prälat Josef Eichinger wird am Montag, 28. Dezember, ab 16 Uhr im St. Pöltner Dom aufgebahrt werden. Die Begräbnisfeierlichkeiten finden am Tag danach, 29. Dezember, um 10.30 Uhr im Dom statt.

Mit Ehrenring ausgezeichnet

Josef Eichinger, der auch jahrelang  geistlicher Assistent der Katholischen Fernsehkommission gewesen war, wurde für seine Verdienste unter anderem mit dem Goldenen Komturkreuz für Verdienste um das Bundesland NÖ sowie mit dem Ehrenring der Landeshauptstadt St. Pölten ausgezeichnet.

Sehr betroffen reagierte St. Pöltens Bischof Klaus Küng auf den Tod von Prälat Josef Eichinger. Küng: „Die Nachricht über den Tod von Prälat Mag. Josef Eichinger hat mich sehr getroffen. Prälat Eichinger hatte 36 Jahre lang im NÖ Pressehaus den Vorsitz des Beirates und des Aufsichtrates inne. Zugleich war er als Obmann des Pressevereines auch Herausgeber.

Die „Kirche bunt“ wurde als ausgewogenes, inhaltsstarkes und ansprechendes Medium als Kirchenzeitung unter ihm maßgeblich geprägt und ist weit über die Diözese hinaus anerkannt. All seine Aufgaben hat Prälat Eichinger immer mit großer Umsicht wahrgenommen und er wurde aufgrund seiner Kompetenz, Geradlinigkeit und Selbstlosigkeit allgemein geschätzt. Für seine langjährige Arbeit in und für die Diözese bleibe ich ihm sehr dankbar. Ich bete für ihn.“