Erstellt am 01. März 2016, 06:09

von Carina Rambauske

Raum der Begegnung. Das gesamte Museumsareal wird zu einem Erlebnisraum. Diesmal: „Die 70er – Damals war die Zukunft“.

 |  NOEN, Julia Kemetner

„Wir machen keine Ausstellungen in Räumen, sondern definieren den gesamten Raum als Begegnungsraum“, stellt der künstlerische Leiter Kurt Farasin die Neupositionierung sowie Zukunftspläne der Schallaburg vor.

Durch bauliche Maßnahmen wurde das gesamte Museumsareal – Burg, Ausstellung, Garten, Natur und Restaurant – zum Erlebnisraum. Die Tageskarte wird zur Saisonkarte, um den Begegnungsraum Schallaburg auf mehreren Etappen besuchen zu können.

"Es wird sehr kulinarisch, sehr bunt.
Man wird die 70er spüren!“
Kurt Farasin, künstlerischer Leiter

Jährlich soll dieser Begegnungsraum mit Ausstellungen bespielt werden, die sich mit aktuellen, gegenwartsorientierten Themen beschäftigen. Mit neuen Präsentations- und Vermittlungsformen wollen Stereotypen hinterfragt, Meinungen aufgebrochen und neue Impulse gegeben werden.

In der diesjährigen Ausstellung „Die 70er – Damals war die Zukunft“ (Eröffnung 19. März) werden zu den sieben Kapiteln der Ausstellung fünf Debattenräume von unterschiedlichen Künstlern konzipiert.

Einer davon kommt von Künstler Martin Krenn. Unter dem Kapitelthema „Umkämpfte Vergangenheit — Faschistische und nazistische Kontinuitäten“ wird in einer Nachempfindung des legendären Club 2 zur Diskussion eingeladen. Über politische Forderungen von damals und heute. „Es wird sehr kulinarisch, sehr bunt. Man wird die 70er spüren“, verspricht Farasin statt eines trockenen Meinungsaustauschs ein aufregendes Museumserlebnis.