Erstellt am 30. August 2016, 07:05

von Michaela Fleck-Regenfelder

Wo Haydn spielte. Wo Schubert schrieb, Beethoven kurte oder Haydn spielte wird im Herbst schon traditionell musiziert.

Im Barockzimmer von Joseph Haydns Geburtshaus in Rohrau starten die heurigen Serenadenkonzerte des Landes.  |  NOEN, Ursula Honys

In Rohrau verbrachte Joseph Haydn seine ersten sechs Lebensjahre. In Perchtoldsdorf fand Hugo Wolf immer wieder Zuflucht zum Leben und zum Schreiben. Nach Atzenbrugg fuhr Franz Schubert mit seinen Freunden auf „Landpartie“. Und nach Baden kam Ludwig van Beethoven zum Kuren – und zum Komponieren.

Dort, wo (Nieder-) Österreichs berühmteste Komponisten aufwuchsen, Quartier bezogen, Inspiration fanden und Musik machten, dort macht die Kunstabteilung der Landesregierung seit über 40 Jahren auch Musik. Mit bekannten Namen und neuen Entdeckungen und besonderen Programmen. Serenadenkonzerte heißt die kleine Reihe, die alljährlich im Herbst musikhistorische Orte im Land bespielt.

Die startet heuer am 18. September . Und zwar mit einer Haydn-Matinée im Haydn-Geburtshaus in Rohrau. Zu hören sind Werke von Haydn, Brahms und Liszt, am Klavier u. a. Robert Lehrbaumer. Die Hugo-Wolf-Serenade am 25. September bringt Liedgut von Wolf bis Reger im Knappenhof in Perchtoldsdorf zu Gehör.

Die Schubert-Serenade in Atzenbrugg lässt am 2. Oktober Franz Schubert auf Peter Härtling treffen (mit Eduard Kutrowatz am Flügel und Katharina Stemberger als Sprecherin). Und die Beet hoven- Matinée am 9. Oktober versammelt Bassist Robert Holl und Cellist Franz Bartolomey mit Musik von Beethoven in der Synagoge Baden. www.noe-musiksommer.at