Erstellt am 09. Februar 2016, 03:43

von NÖN Redaktion

Sprach-Abstinenz. Die närrische Zeit war diesmal sehr kurz. Schon diese Woche wurde mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit eingeläutet. Viele Menschen nutzen diese Tage bis zum Osterfest, um sich einzuschränken.

 |  NOEN, bilderbox

Vor allem bei der Ernährung. Kein Alkohol, keine Süßigkeiten etc. Gelebte Fastenzeit ist es aber genauso, wenn man sich auch in anderen Bereichen eine Abstinenz auferlegt.

In Zeiten, wo angesichts der Flüchtlingsproblematik die Sprache immer mehr verroht, wo selbst normalerweise gemäßigte Kräfte zu harten – manchmal leider auch menschenunwürdigen – Formulierungen greifen, wäre etwa ein facebook-Fasten angesagt. Auf dass die sozialen Netzwerke wieder menschlicher werden.