Erstellt am 20. Januar 2016, 22:11

von Michaela Fleck-Regenfelder

Und der Filmpreis geht an.... Niederösterreich: Österreichs bester Film kommt aus dem Waldviertel. Und Österreichs glanzvollste Filmgala stieg am Mittwoch in Grafenegg.

Ulrich Seidl (Bester Spielfilm) am Mittwoch, 20. Jänner 2016, anl. der Verleihung des "österreichischen Filmpreises 2016" im niederösterreichischen Grafenegg.  |  NOEN, HERBERT NEUBAUER (APA)
"Wir können mehr als Arthouse-Festivals und Kritiker-Preise gewinnen!" Meint Film-Star und Filmakademie-Präsidentin Ursula Strauss. Bester Beweis: die jüngsten, österreichischen Filmpreise.

Die wurden am Mittwoch - zum zweiten Mal - im Grafenegger Auditorium vergeben. Und unter denen ist nicht nur ein Anwärter auf den heurigen Oscar, nämlich der deutsch-österreichische Kurzfilm "Alles wird gut" von Jungregisseur Patrick Vollrath (Bester Kurzfilm beim Österreichischen Filmpreis 2016). Unter denen sind auch jede Menge andere Erfolgsgeschichten.

Zum Beispiel die von Veronika Franz' und Severin Fialas Regiedebüt "Ich seh Ich seh", das zur Gänze im Waldviertel spielt. Schon international eine Menge Preise abgeräumt hat. Und das bei Österreichs Filmpreisgala mit dem Preis für das beste Szenenbild, für die beste Maske, für die beste Kamera, für die beste Regie - und mit dem Preis für den besten Film nach Hause ging.

Oder die von Schauspielerin Ulrike Beimpold, die für ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm, nämlich Karl Markovics' "Superwelt", gleich ihren ersten Filmpreis einheimste. Oder die von Schauspieler und Mödlinger Christopher Schärf, der für seinen Victor im Drama "Einer von uns" mit dem heuer erstmals vergebenen Filmpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde.

Alle Nominierte und alle Preisträger unter: www.oesterreichische-filmakademie.at