Erstellt am 27. Januar 2016, 05:13

von Verena Randolf

Veronika Franz: Debüt und Durchbruch. Veronika Franz hat mit ihrem Filmdebut „Ich seh ich seh“ zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten.

Veronika Franz  |  NOEN, zVg

Sie standen in ihrer Küche, kochten und plauderten. Über eine verrückte Geschichte, die ihnen gerade eingefallen war: Eine Mutter, die nach einer Gesichts-Operation zurück nach Hause kommt, von ihren Zwillingssöhnen nicht erkannt wird und die Horror-Geschichte, die sich daraus entwickeln könnte. Veronika Franz und Severin Fiala (sie: Lebensgefährtin von Regisseur Ulrich Seidl, er: sein Neffe) haben mit ihrem Filmdebut „Ich seh ich seh“ zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, nun auch den Österreichischen Filmpreis.

Gedreht wurde das Erstlingswerk im Waldviertel: „Wir waren auf der Suche nach einem geeigneten Haus, und da haben uns die Ausstatter von „Braunschlag“ geholfen – die haben das Haus im Zuge der Dreharbeiten zur Schalko-Serie entdeckt und uns gezeigt.“

Das Waldviertel selbst kennt die ehemalige Filmjournalistin gut. „Ulrich und ich sind, seit wir zusammen sind, ins Schloss Drosendorf auf Urlaub gefahren und vor fünf Jahren haben wir ein Haus dort am Hauptplatz gekauft. Wir verbringen unsere Sommer da, im Drosendorfer Strandbad ist es wie in der Toskana.“

Viel Freizeit wird der zweifachen Mutter in nächster Zeit allerdings nicht bleiben: „Wir haben schon fünf, sechs Ideen für einen neuen Film. Und mittlerweile gute Kontakte nach Hollywood“, freut sie sich.

„Ich seh ich seh“ ist auf DVD erhältlich.