Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:57

von NÖN Redaktion

„Enorme Chance für unser Land“. In Grafenegg wurden die Wissenschaftspreise des Landes vergeben.

Die Würdigungspreisträger Martin Bauer, Rita Garstenauer, Ernst Langthaler vom Institut für Geschichte des ländlichen Raums und Universitätsprofessor Rudolf Krska mit Landesrätin Barbara Schwarz und Landeshauptmann Erwin Pröll als Gratulanten.  |  NOEN, Nlk/Pfeiffer
Bereits seit Jahren zählt das Thema „Wissenschaft“ zu den Säulen, auf die Niederösterreich setzt. Neuerlich unterstrichen wurde das in der Vorwoche bei der Wissenschafts-Gala im Auditorium in Grafenegg, bei der die heurigen NÖ Wissenschaftspreise übergeben wurden.

„Wir sind nicht reich an Bodenschätzen, aber wir sind reich an Bildung, Wissenschaft und Forschung“, so Landeshauptmann Erwin Pröll bei der Gala. Und: „Es ist eine enorme Chance für Niederösterreich, durch rauchende Köpfe dem internationalen Wettbewerb standzuhalten.“ Für das Land wurde deswegen auch eine eigene FTI-Strategie (Forschung, Technologie, Innovation) erarbeitet.

Insgesamt wurden sieben Preise an Wissenschafter bzw. Institute vergeben.

Die Preisträger

Würdigungspreise: Die Preise zur Würdigung eines wissenschaftlichen Gesamtwerks von überregionaler Bedeutung erhielten Universitätsprofessor Rudolf Krska für seine herausragenden Leistungen im Bereich Mykotoxinforschung sowie Bioanalytik und der damit verbundenen Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Tulln sowie das Institut „Geschichte des ländlichen Raums“.

Anerkennungspreise: Damit werden Wissenschafter gefördert, die bereits fachliche Anerkennung gefunden haben. Preise erhielten diesmal Sabine Krist für ihr Werk „Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle“, Charlotte Natmeßnig und Andreas Resch für die Studie über die NÖ Maschinen- und Metallindustrie, Josef Weinhub für seine Dissertation „Frameworks for Micro- und Nanoelectronics Device Simulation“ sowie Andrea Watzinger für ihr Arbeiten im Bereich Bodenkunde.

„Wissen schaf(f)t Zukunft“-Preis: Dieser wurde zum Thema „20 Jahre EU-Beitritt Österreich“ an Franz Trautinger vergeben.