Erstellt am 15. Dezember 2015, 05:13

von NÖN Redaktion

1.700 Euro Mindestlohn?. Soll es für Vollzeitbeschäftigte einen Mindestlohn von 1.700 Euro geben?

 |  NOEN, Weingartner, Wodicka, Montage König
x  |  NOEN, zVg

PRO: Christa Vladyka, Landtagsabgeordnete der SPÖ.

„Ein Mindestlohn für Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse von 1.700 Euro ist für rund drei Viertel der Vollzeitberufstätigen bereits Realität, nun gilt es das fehlende Viertel – vor allem Frauen – in diesen Einkommensbereich zu bringen. Zudem sollte gerade die Wirtschaft höchst interessiert sein, dass die Löhne steigen, ist es doch eine Tatsache, dass Menschen mit geringen oder mittleren Einkommen ihr Geld sofort wieder in den Konsum stecken (müssen).“



x  |  NOEN

KONTRA: Anton Erber, Landtagsabgeordneter der ÖVP.

„Für einen Mindestlohn von 1.700 Euro muss der Arbeitgeber 30.790 Euro im Jahr aufbringen. Das ist wirtschafts- und arbeitsmarktfeindlich, denn höhere Kosten führen niemals zu mehr Beschäftigung und mehr Arbeitsplätzen. Stattdessen brauchen wir weniger Bürokratie, ein faires Pensionssystem und mehr Arbeitsanreize. Ziel ist es, dass Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher rasch wieder in die Beschäftigung gebracht werden.“

Wie denkt ihr darüber? Diskutiert mit und stimmt ab!