Erstellt am 05. Juli 2016, 02:27

von Thomas Jorda

Die Sache mit dem frühen Vogel. Thomas Jorda über die Planung für das nächste Jahr. Inzwischen wissen wir auch, wann das Haus der Geschichte in St. Pölten eröffnet wird.

Bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Deshalb wird immer weiter in die Zukunft geplant. Damit niemand sagen kann, er oder sie hätte es nicht gewusst.

Obwohl wir mitten im Sommer 2016 stehen, ist längst das Jahr 2017 im Fokus des Interesses. Eifrig wird bereits die Landesausstellung des kommenden Jahres in Schloss Pöggstall mit dem Thema „Alles was Recht ist“ geplant. Auf der Schallaburg arbeitet man intensiv an der Islam-Schau.

Im Theaterfest denken die meisten Spielorte über das nächste Programm nach, in Grafenegg weiß man es bereits.

Die Reihe ließ sich beliebig fortsetzen. Inzwischen kennen wir auch den Zeitrahmen für das Haus der Geschichte in St. Pölten, das nun erst im September 2017 eröffnet werden wird. Nicht weil man mit der Planung im Verzug wäre, sondern um dem Konkurrenzdruck im Frühjahr und im Sommer zu entgehen. Vorher ist kaum ein Wochenende frei, das entsprechenden Raum für eine feierliche Eröffnung ließe.

Nach dem Stand der Dinge ist Eile auch nicht angebracht. Keiner weiß, ob und wann ein Haus der Geschichte in Wien eröffnet wird. Niederösterreich ist auf jeden Fall vorher dran. Kein Grund also zu hudeln.

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Stimmt. Aber man muss das nicht überstrapazieren.