Erstellt am 16. Mai 2017, 01:49

von Thomas Jorda

Böse und gute Cybergeister.

Schon Goethes „Zauberlehrling“ wusste: „Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“

Und wir wissen: Die beste Absicht kann genauso zu übler Tat missbraucht werden.

Die von klugen Köpfen geschaffenen computergesteuerten Prozesse und virtuelle Welten haben unser Leben sehr viel einfacher und
sicherer gemacht. Aber auch lebensgefährlich.

Es bedurfte gar nicht erst der jüngsten Cyberattacken, die zwecks Erpressung viele Tausend Computer vor allem in Spitälern und bei der Bahn lahmgelegt haben, um zu wissen, wie dramatisch die Situation ist. Noch ein Glück, dass die schwersten Folgen ausblieben.

Die Reset-Taste drücken nützt nichts, zurück an den Start können wir nicht mehr. Zu wertvoll sind die guten Seiten der Cyberwelt.

Keiner weiß noch, wie wir die bösen unter den Cybergeistern loswerden. Dass wir es tun müssen, steht fest. Der einzige Trost: Bisher hat die Menschheit noch alle großen Probleme gelöst. Sonst gäbe es sie nicht mehr. -tj-