Erstellt am 21. September 2015, 10:13

von Thomas Jorda

Das Verbindende im Herzen Europas. Thomas Jorda über den beeindruckenden Europa-Ausstellungszyklus im Stift Lilienfeld, der seinen zehnten Geburtstag feiert.

Wenig Freudvolles ist über Europa zu berichten; doch so düster die Lage ist, so viele schwere Fehler gemacht wurden und werden, so sinnvoll und überlebenswichtig ist das Projekt der Europäischen Union.

Der Auseinandersetzung mit dem arg zerrissenen Herzen des Kontinents hat sich ein Zyklus von Ausstellungen im Stift Lilienfeld verschrieben, die seit zehn Jahren regelmäßig im Frühherbst Künstlerinnen und Künstler und deren Werke aus Mitteleuropa und dem Donauraum ins Land holen und zur Beschäftigung mit dem kreativen Potenzial der Nachbarländer einladen.

Initiator Peter Fürst hat, gemeinsam mit Carl Aigner vom Landesmuseum, bisher 550 Werke von 100 Künstlerinnen und Künstler aus Tschechien, Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Südtirol präsentiert. Die haben eindrucksvoll den künstlerischen Reichtum Europas gezeigt.

Und davon erzählt, was uns verbindet. Davon wird auch die nächste Schau künden, die jetzt beginnt. In dieser Zeit eine besonders wichtige Botschaft.