Erstellt am 20. Dezember 2010, 00:00

Eingespieltes Team. ROUVEN ERTLSCHWEIGER über den Ski-Weltcup am Semmering und seine „Macher“.

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Am Samstag feierte Franz Steiner, der Chef des Semmeringer Weltcup-Organisationskomitees, seinen 57. Geburtstag. Viel Zeit blieb ihm dafür im Trubel um die Damen-Skirennen aber nicht. Egal. Denn das schönste Geschenk wird sich der längst pensionierte Betriebselektriker des Palace Hotels ohnedies wieder selber machen wollen: nämlich einen erfolgreichen Ablauf der Weltcupbewerbe.

Warum der Semmering seit Jahren so gut und problemlos funktioniert und im Weltcup-Zirkus auch gerne das „Kitzbühel der Damen“ genannt wird, ist schnell erklärt: Weil im Hintergrund seit mittlerweile 15 Jahren ein eingespieltes Team an diesem Event arbeitet. Steiner steht als der OK-Chef zwar oft medial an der Front, in Wahrheit sind es aber viele Hände, die die Veranstaltung in den vergangenen Jahren zu einer Erfolgsgeschichte gemacht haben.

Daran sieht man, was mit Leidenschaft und Einsatz auf die Beine gestellt werden kann. 24.000 Besucher an zwei Tagen und ein Werbewert, der für die Kurgemeinde unbezahlbar ist, werden einem nicht geschenkt. Egal ob man Geburtstag hat.

KOPFBÄLLE

r.ertlschweiger@noen.at