Erstellt am 05. Dezember 2017, 01:55

von Thomas Jorda

Gegen die Einsamkeit.

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Hype rund um die Punschstände, die an allen Ecken und Enden zu finden sind. Und das ist keine Erfindung unserer Tage, wie manche meinen. Schon Wolfgang Amadeus Mozart trank Punsch gerne; und Friedrich von Schiller widmete ihm ein Gedicht, in dem er in der letzten Strophe den Rat gibt: „Eh es verdüftet, schöpfet es schnell. Nur wenn er glühet, labet der Quell.“

Und lange vor Champagner und Co. stieß man zu Silvester in unseren Landen mit Punsch an.

Also, die Referenzen sind nicht schlecht, auch wenn die meist übersüßten, dafür hochalkoholischen Heißgetränke, die ausgeschenkt werden, wenig mit echtem Punsch zu tun haben.

Aber darum geht’s doch gar nicht. Wir rücken einfach in den kalten, dunklen Tagen gerne zusammen, wollen ohne Hintergedanken ein bisserl kuscheln. Wenn Punsch den Anlass bietet, auch gut. Gemeinsam statt einsam, das ist einfach besser und tut uns allen gut.