Erstellt am 19. Juli 2016, 15:04

von Thomas Jorda

Miteinander handeln.

Man traut sich schon nicht mehr, spätnachts Nachrichten zu hören oder kurz in den Teletext zu schauen. Zuerst das Attentat in Nizza, dann der Putsch in der Türkei. Was kommt noch? Nein, wir wollen das gar nicht wissen.

Krieg, Terror und Hunger bedrohen die Menschen, zerstören Leben. Dahinter stehen aber weder Aliens noch Naturgesetze – das Übel ist selbst gemacht. Schon die alten Römer wussten: Der Mensch ist dem Menschen Wolf.

Diagnosen aus der Ferne und Beileidskundgebungen der Politiker werden daran ebenso wenig ändern, wie Fahnen auf halbmast oder Sondersendungen im Fernsehen.
Ändern kann jeder nur sich selbst und vielleicht sein Umfeld. Da stehen wir alle in der Verantwortung. Wir werden hier weder den IS-Terror besiegen, noch das politische Klima in der Türkei verbessern.

Aber wir können hier und heute anders handeln: miteinander, nicht gegeneinander. Das ist, sieht man die Stimmung im Land, das Gebot der Stunde.