Erstellt am 05. Januar 2016, 05:43

Insolvenz: NÖ Fonds für Mitarbeiter?. Wie denkt Ihr darüber? Diskutiert mit und stimmt ab!

 |  NOEN, Erwin Wodicka

PRO: Martin Huber, Landtagsabgeordneter der FPÖ.

„In Niederösterreich mussten in den ersten drei Quartalen 2015 gleich 407 Firmen Konkurs anmelden. Es kann drei bis sechs Monate dauern, bis die betroffenen Mitarbeiter ihr Geld vom Insolvenzfonds bekommen. Deswegen hat die FPÖ den Antrag gestellt, mit einem NÖ Überbrückungsfonds dafür zu sorgen, dass betroffene Niederösterreicher ihr ausständiges Geld umgehend ausbezahlt bekommen. Leider wurde der Antrag von der Mehrheit abgelehnt.“



 

KONTRA: Bernhard Ebner, Landtagsabgeordneter der ÖVP.

„Ein jeder Arbeitsplatzverlust ist ein tragisches Schicksal. Klar ist, dass derjenige doppelt hilft, der schnell hilft. Wir haben mit einem Dringlichkeitsantrag rasch geholfen und Druck gemacht, damit die Auszahlung an die von der Zielpunkt-Insolvenz betroffenen Mitarbeiter rascher erfolgt. Aber jeder muss das machen, wofür er zuständig ist. Es ist die Pflicht der Arbeiterkammer zu beraten, und des Insolvenz-Entgeltfonds, offene Ansprüche zu bezahlen.“