Erstellt am 17. August 2016, 05:41

von Anita Kiefer

Netzwerken nicht dem Zufall überlassen. Anita Kiefer über berufliche Netzwerke wie das BNI Österreich.

Gar nicht so wenigen Menschen graut vor dem viel gepriesenen Netzwerken. Es ist im beruflichen Kontext zwar unerlässlich, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, um Geschäfte anzubahnen und Menschen, die einem weiterhelfen können, kennenzulernen. Gerade nicht ganz so extrovertierten Menschen graut aber vor der Vorstellung, sich mit Brötchen in der einen und Sekt in der anderen Hand bei den diversen Branchenveranstaltungen von einem Stehtisch zum anderen zu handeln, immer die Visitenkarte parat.

Das BNI, das Business Network International, hat das Netzwerken professionell aufgezogen. Beim wöchentlichen Frühstück treffen sich Unternehmer aus verschiedensten Branchen mit genau einem Ziel: Die eigenen Umsätze und die der Netzwerk-Kollegen zu erhöhen. Und das über Empfehlungen, die im Umfeld der jeweiligen Person für andere lukriert werden.

Jetzt mag man vom wöchentlichen Frühstücken um 7 Uhr morgens und einer jährlichen Gebühr von 925 Euro pro Mitglied halten, was man will. Sinnvoll ist ein Netzwerk wie das BNI in jedem Fall. Das Konzept funktioniert, und es erleichtert den Brötchen- und Sekt hassenden Businessmenschen das Leben. Weil es kein Netzwerken um das Netzwerken willen ist, sondern mit einem konkreten Ziel.