Erstellt am 11. April 2017, 00:46

von Thomas Jorda

Neuer Tag, neue Hoffnung.

Ostern hat auch skurrile Seiten. Das fängt mit dem Färben unzähliger Eier in den Tagen davor an und hört mit dem ostersonntäglich-frühmorgendlichen Verstecken von Oster nestern längst nicht auf. Selbst die lieben Tiere sind im Stress; einerseits, wenn sie als Osterbraten dienen, andererseits, wenn sie als Osterhasen arbeiten müssen. Wie stellte Wilhelm Busch doch fest: „Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.“

Doch wer Ostern auf volkskulturelle Aspekte beschränkt, geht weit in die Irre. Die Christen feiern das hohe Fest vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Was vor 2.000 Jahren geschah, gilt als Versprechen, dass in unserem Leben der Tod nicht das letzte Wort hat.

Ostern heißt Morgenröte – ein neuer Tag bricht an, neue Hoffnung wird uns geschenkt.

Nichts gegen gefärbte Eier, Schinken und Osterhasen – aber in diesen Tagen geht es um sehr viel mehr. Um Leben und Tod.