Erstellt am 10. November 2015, 05:22

von Frenkie Schinkels

Streit kostete Sieg. Frenkie Schinkels über den Streit zwischen Hinteregger und Zeidler.

Seit Monaten hängt bei ÖFB-Teamchef Marcel Koller der Himmel voller Geigen. Vor dem geplanten Trainingslager in Spanien trudelte aber eine verletzungsbedingte Absage nach der anderen bei ihm ein. Mit Martin Harnik, Zlatko Junuzovic und Robert Almer fehlen drei zentrale Bestandteile des neuen „Wunderteams“.

Dafür ist mit Martin Hinteregger wieder einer mit von der Partie, der bereits den ganzen Herbst verletzt war. Ganz unbelastet rückt der hochtalentierte Innenverteidiger aber doch nicht ein. Zwischen Hinteregger und seinem Klubtrainer Peter Zeidler hängt der Haussegen schief. Gemeinsam mit Jonathan Soriano ist Hinteregger ein Fels in der Red Bull-Mannschaft. Trotzdem verzichtete Zeidler zuletzt im Spitzenspiel gegen die Wiener Austria auf ihn. Ich behaupte, dass Salzburg mit Hinteregger den Ausgleichstreffer von Kevin Friesenbichler nicht kassiert hätte. Auf einen Spieler von seinem Format zu verzichten, ist schon sehr mutig und wird auf Dauer nicht gut gehen.

Ich kenne die genauen Hintergründe des Streits nicht. Ich habe Martin Hinteregger als bodenständigen, anständigen Burschen kennengelernt, der mit seiner Meinung allerdings nicht hinter dem Berg hält. Vielleicht kommt Zeidler mit mündigen Spielern nicht klar.