Erstellt am 12. Juli 2016, 02:55

von Anita Kiefer

An Bildung führt kein Weg vorbei. Anita Kiefer über den kürzlich abgeschlossenen neuen Beschäftigungspakt.

Beschäftigungspakte sind keine Seltenheit. Sie werden regelmäßig – in Niederösterreich zwischen Land NÖ, Arbeitsmarktservice NÖ und Sozialministerium, abgeschlossen. 2015 etwa waren für Niederösterreich 282,5 Millionen Euro vorgesehen, 2014 waren es 191 Millionen Euro. Mit diesen Beschäftigungspakten sollen gezielte Impulse für den niederösterreichischen Arbeitsmarkt gesetzt werden.

Am Freitag wurde ein neuer Pakt unterzeichnet. Der aktuelle Beschäftigungspakt sieht 587,5 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre vor. Bis zu 120.000 Personen soll damit geholfen werden, in Beschäftigung zu kommen oder vor Arbeitslosigkeit geschützt zu werden. Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen – gerade in NÖ lagen die Zahlen im Juni etwa über dem Bundesschnitt – muss über die Notwendigkeit dieses Pakts nicht diskutiert werden.

Schwerpunkt im aktuellen Beschäftigungspakt ist die Bildung. Eine Initiative etwa richtet sich an Berufstätige ohne Lehrabschluss. Ein Pilotprojekt soll in den Branchen Metallverarbeitung und Betriebslogistik gestartet werden. Eine vernünftige Schwerpunktsetzung. Denn es kann nicht oft genug wiederholt werden: Bildung ist der Schlüssel zu allem – auch und gerade zu einem guten und krisensicheren Arbeitsplatz.