Erstellt am 18. Oktober 2016, 04:30

von Anita Kiefer

Gut, dass Wirtschaft Zeichen setzt. Anita Kiefer über notwendige Akzente der Wirtschaft in Sachen Integration.

Für ihr soziales Engagement ist die Amstettner Umdasch Foundation, eine Initiative von Hilde und Alfred Umdasch, bekannt. Die Umdasch Foundation unterstützt etwa eine Fußballschule im Brasilianischen Sao Paulo oder das Mentoringprogramm Big Brothers Big Sisters in Österreich.

Auch Flüchtlingsprojekte sind im Portfolio der Initiative: Die Doka-Niederlassung in Wien-Auhof etwa übersiedelte 2015 in ein größeres Gebäude.

Die frei gewordene Immobilie hat die Umdasch Group kostenlos zur Verfügung gestellt, dort werden nun Frauen und Kinder, die im österreichischen Asylverfahren sind, beherbergt und von der Caritas betreut. Aktuell bauen Flüchtlinge, die in einem von der Caritas geführten Haus in Wien Erdberg untergebracht sind, Gebrauchsmöbel aus Doka-Platten, ebenfalls kostenlos von Umdasch zur Verfügung gestellt.

Es ist wichtig, dass auch die Wirtschaft in Zeiten wie diesen in der Flüchtlingsfrage ein Zeichen setzt. In Zeiten nämlich, in denen unter ein Facebook-Posting, in dem es um einen jungen Syrer geht, der versucht, in den Stromkreis einer Straßenbahn zu kommen, Todeswünsche an diesen besagten Syrer gepostet werden.

Soziales Engagement wie jenes von Umdasch ist eine gute Abwechslung zum größer werdenden Hass in Österreich.