Erstellt am 23. Mai 2017, 03:00

von Anita Kiefer

Neue Flotte baut den Wettbewerb aus. Anita Kiefer über die neue Flotte des mehrheitlich privaten Bahnunternehmens Westbahn.

17 statt bisher sieben Zuggarnituren hat die mehrheitlich private Westbahn jetzt in ihrem Fuhrpark, die ab Fahrplanwechsel im Dezember 2017 auf der Strecke Wien-Salzburg im Einsatz sein werden. Statt bisher nur der Westbahnhof wird künftig auch der Hauptbahnhof in Wien angefahren werden. Damit fährt die Westbahn künftig halbstündlich statt bisher stündlich zwischen Wien und Salzburg. 130 Millionen Euro werden in die vom Schweizer Hersteller Stadler hergestellten neuen Garnituren investiert. Bis 2020 sollen die Passagierzahlen damit auf zehn Millionen pro Jahr verdoppelt werden.

Bahnnutzer wissen, wie voll die Züge zu Stoß- und Pendlerzeiten auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg sind, sowohl bei der Westbahn als auch bei den Österreichischen Bundesbahnen. Die Nachfrage nach zusätzlichen Bahnverbindungen ist demnach da, Bahnfahren liegt gerade auf dieser Strecke definitiv im Trend. Zusätzliches Zugangebot bringt also deutlich mehr Komfort für die Bahnkunden. Und wenn der Wettbewerb zwischen Westbahn und ÖBB auch Einfluss auf die Preisgestaltung der Ticketpreise hat, ist das ein angenehmer Zusatzeffekt. Aus Kundensicht ist der Westbahn also viel Erfolg auch mit den neu angeschafften Garnituren zu wünschen.