Erstellt am 03. Mai 2016, 06:14

von Anita Kiefer

SPÖ fordert 1.700 Euro Mindestlohn. Tag der Arbeit nahmen Landes-SPÖ und NÖAAB zum Anlass, Forderungen zu untermauern.

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„Wir wollen keinen gesetzlichen Mindestlohn“, stellte SPÖ-Landesparteichef Matthias Stadler anlässlich des Staatsfeiertags am 1. Mai klar. Denn dieser könne in Krisenzeiten „immer wieder gekippt werden“. Allerdings will Stadler die Verankerung von 1.700 Euro brutto Mindestlohn – das entspricht 1.311 Euro netto – in allen Kollektivverträgen. Genügend Geld zur Verfügung zu haben, um ordentlich leben zu können, sei ein „wichtiger Faktor des sozialen Friedens“.

Die VP-Arbeitnehmervertretungsorganisation NÖAAB definierte rund um den 1. Mai neue Schwerpunkte. Konkret sind das laut Landesobmann-Stellvertreter Karl Wilfing die Forderungen nach individuelleren Arbeitszeiten, mehr Bildung und Vereinfachung.

Zufrieden zeigte sich NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern in diesem Zusammenhang mit der Entwicklung der Landesorganisation: Seit dem Amtsantritt von Wolfgang Sobotka als Landesobmann im Jahr 2010 gebe es jährlich 1.000 neue Mitglieder.