Erstellt am 05. Mai 2016, 09:04

von NÖN Redaktion

Hochschule als „Herz der Diözese“. Bei Festmatinee wurde der Geschichte der St. Pöltner Hochschule gedacht.

 |  NOEN, Mario Kern

„Die Geschichte der St. Pöltner Hochschule kann sich sehen lassen“, und der geschichtliche Rückblick „macht auch Mut für den weiteren Weg.“ Das sagte Rektor Reinhard Knittel anlässlich des 225-jährigen Bestehens der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten und äußerte den Wunsch, die Hochschule möge „das theologische Herz der Diözese bleiben“.

Bei der Festmatinee am Samstag im Festsaal des Konservatoriums für Kirchenmusik in St. Pölten wurden Persönlichkeiten aus der Geschichte der Hochschule vorgestellt, die weit über St. Pölten hinaus wissenschaftliche Anerkennung und Bedeutung erlangten.

Bei der bereits zweiten Veranstaltung zum diesjährigen Hochschuljubiläum präsentierten aktuell Lehrende das Leben und Werk einiger prominenter Vorgänger in St. Pölten: Karl Beck (Philosophie), Johann Döller (Altes Testament), Anton Kerschbaumer (Pastoraltheologie), Josef Pritz (Fundamentaltheologie), Josef Scheicher (Moraltheologie) und Josef Wodka (Kirchengeschichte).

„Die St. Pöltner Hochschule möge
das Herz der Diözese bleiben.“
Reinhard Knittel, Rektor der Philosophisch-Theologischen
Hochschule St. Pölten

Nach der Aufhebung der von Kaiser Joseph II. vorgeschriebenen Generalseminarien errichtete Bischof Johann Heinrich von Kerens für die Diözese eine philosophisch-theologische Lehranstalt, die am 14. Oktober 1791 ihren Betrieb aufnahm. Zunächst eine reine Ausbildungsanstalt, gewann sie ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zusehends an wissenschaftlicher Bedeutung. Seit 1971 wird unter dem Namen „Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten“ neben der fachtheologischen auch eine religionspädagogische Studienrichtung geführt.

Zurzeit besuchen rund 160 Studierende die Lehrveranstaltungen in der St. Pöltner Hochschule.