Erstellt am 09. Dezember 2015, 12:05

von Martin Gebhart

Bildungsreform: Grüner Widerstand. Modellregionen für die Gemeinsame Schule und neue Schulverwaltung als Knackpunkte.

Emmerich Weiderbauer von den NÖ Grünen könnte sich den Bezirk Melk als Modellregion für die Gemeinsame Schule vorstellen.  |  NOEN, zVg

Bei der Ablehnung des Bildungspakets, das SP-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek und VP-Staatssekretär Harald Mahrer präsentiert hatten, sind sich die Grünen auf Bundes- und Landesebene einig.

Das demonstrierten Bundessprecher Harald Walser und Landtagsabgeordneter Emmerich Weiderbauer in der Vorwoche. Die Kritikpunkte: Die geplanten Bildungsregionen seien keine echte, kostengünstigere Verwaltungsreform, richtige Modellregionen für die Gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen seien gekippt worden.

Fortschritte in Elementarpädagogik

Auch wenn es in dem Reformpapier etwa in der Elementarpädagogik Fortschritte gebe, werden die Grünen das Paket so ablehnen. Walser: „So geht es mit uns sicher nicht, da muss es massiv Bewegung geben.“

Emmerich Weiderbauer ärgert, dass bei den Bildungsdirektionen das von den Parteien besetzte Kollegium fallen soll. Damit falle auch eine gewisse Kontrolle. Bezüglich der Gemeinsamen Schule könne er sich den Bezirk Melk als mögliche Modellregion vorstellen. Weiderbauer: „Warum sollte die Unterstufe des Stiftsgymnasiums da nicht mitmachen?“