Erstellt am 01. März 2016, 07:09

von Martin Gebhart

Parteien rüsten für den Wahlkampf. Laut neuester Umfrage wird es ein Kopf-an-Kopfrennen, wer in zweiten Wahlgang kommt. NÖ-Tage für Kandidaten.

NOEN, zVg

Noch ist nicht einmal sicher, wer die Kandidaten bei der Bundespräsidentenwahl am 14. April sein werden, schon werden laufend Umfragen zu diesem Urnengang gemacht. Und je näher der intensive Wahlkampf kommt, desto enger liegen die Kandidaten beisammen. Laut einer neuesten Umfrage von Gfk Austria ist nur noch Alexander Van der Bellen klar vorne, alle anderen Kandidaten sind ziemlich gleich auf.

Eine der ersten, die für Alexander Van der Bellen am Rathaus in Baden unterschrieben hat, war Grünen-Klubobfrau Helga Krismer. Die NÖ Grünen unterstützen den Wahlkampf ihres ehemaligen Bundessprechers, auch wenn dieser nun als parteiloser Kandidat auftritt.

Bei der ÖVP ist das Sammeln der Unterschriften in NÖ sehr gut angelaufen. Diese hat für ihren Kandidaten Andreas Khol in NÖ ein intensives Wahlprogramm zusammengestellt. Vier Tage wird er im Bundesland unterwegs sein.

Die Landes-FPÖ hat in der Vorwoche mit ihrem Kandidaten Norbert Hofer ein Treffen mit den Landesfunktionären abgehalten, um den Wahlkampf zu planen. Hofer dabei zu seinem Amtsverständnis: „Es braucht jede Zeit ihren Präsidenten, jetzt braucht sie einen, der ins Ruder greift.“


Gfk-Umfrage zur Wahl

Mit 24 bis 25 Prozent sieht die österreichweite Gfk-Umfrage Alexander Van der Bellen an der Spitze. Gefolgt von Andreas Khol und Rudolf Hundstorfer mit jeweils 19 bis 20 Prozent, Irmgard Griss mit 18 bis 19 Prozent sowie Norbert Hofer mit 16 bis 17 Prozent.

Bei der Frage, ob man sich ganz sicher an der Wahl beteiligt, schaffen es die bekennenden SP-Mitglieder auf 63 Prozent, die VP-Mitglieder auf 62, die FP-Mitglieder auf 48, die Grünen auf 54 und die NEOS auf 57.

Am sichersten gehen Menschen über 45 Jahren zur Wahl, bei den Jüngeren liegt der Prozentsatz zwischen 42 und 44 Prozent.

Anm.: Gfk Austria hat für die Umfrage von Mitte Jänner bis Mitte Februar 1.800 Telefoninterviews geführt.