Erstellt am 03. Mai 2016, 05:54

von NÖN Redaktion

VP analysiert Wahlergebnis. Nach der Niederlage am Wahlsonntag wird in der Landes-ÖVP nicht zur reinen Tagesordnung übergegangen.

Bernhard Ebner (VP): Ein billiger Polit-Aktionismus.  |  NOEN, Fotograf Photo Simonis Wien

ÖVP-Kandidat Andreas Khol hat bei der Bundespräsidentenwahl sogar etwas schlechter abgeschnitten als SPÖ-Mann Rudolf Hundstorfer. Dennoch kämpft die ÖVP seit der Wahl mit weit weniger innerparteilichen Turbulenzen als ihr Regierungspartner SPÖ. Was nicht heißt, dass man in Niederösterreich das Ergebnis – in den meisten Gemeinden war FPÖ-Kandidat Norbert Hofer an der Spitze – nicht hinterfragt und genau analysiert.

VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „Wir analysieren intern das Ergebnis ganz genau, auf Bezirksebene bis in die kleinste Zelle hinunter.“ Wobei er sofort auch erneut klar stellt, dass das schlechte Abschneiden kein organisatorisches Problem gewesen wäre: „Unsere Funktionärinnen und Funktionäre sind für Andreas Khol gelaufen.“

Dennoch werde man sich genau anschauen, warum es zu diesem Wahlverhalten gekommen ist.