Erstellt am 18. Mai 2016, 07:24

von NÖN Redaktion

Wahl-Duell Hofer gegen Van der Bellen. Wahlempfehlungen sorgten für einige Aufregung.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Auch wenn FPÖ-Kandidat Norbert Hofer beim ersten Durchgang der Bundespräsidentenwahl klar vor Alexander Van der Bellen gelegen ist, verspricht die Stichwahl am kommenden Sonntag doch einige Brisanz.

Vor allem die Frage, wen jene Wähler diesmal auf dem Stimmzettel ankreuzen, die im April den Kandidaten der beiden Regierungsparteien und Irmgard Griss ihre Stimme gegeben hatten. Deswegen wurde im Vorfeld der Wahl genau auf Wahlempfehlungen geachtet.

Matthias Stadler gibt Wahlempfehlung für Van der Bellen ab

In der Landes-SPÖ gab noch am Wahlabend Matthias Stadler – persönlich und als Landesparteivorsitzender – Wahlempfehlung für Van der Bellen ab.

In der ÖVP stellte Landeshauptmann Erwin Pröll ebenfalls noch am Wahlabend klar, dass es von der Landespartei keine Wahlempfehlung geben wird. Im Personenkomitee für Alexander Van der Bellen tauchte aber Tullns VP-Bürgermeister Peter Eisenschenk auf. Und der NÖ EU-Abgeordnete Othmar Karas gab für diesen sogar eine Wahlempfehlung ab.

Josef Pröll ebenso für Van der Bellen

Für Wirbel in der Jägerschaft sorgte, dass Ex-Vizekanzler Sepp Pröll für Van der Bellen auftrat. Jäger kritisierten deswegen Pröll als NÖ Landesjägermeister, weil Van der Bellen ein Gegner der Jäger wäre. Was der Präsidentschaftskandidat klarstellte: Er sei mit Jägern in Tirol aufgewachsen. Verantwortungsvolle Jäger würden wichtige Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen.