Wiener Neustadt

Erstellt am 28. Januar 2018, 19:25

von Daniel Lohninger

Pröll sieht Strache und Kurz in der Pflicht.

Die niederösterreichische Landeshauptfrau und ÖVP-Spitzenkandidatin Johanna MIkl-Leitner und Erwin Pröll  |  APA/Pfarrhofer

Stolz auf Johanna Mikl-Leitner und das hervorragende Abschneiden der ÖVP bei der Landtagswahl zeigt sich Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll. Weniger stolz ist er auf den Umgang von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit der Causa Landbauer.

"Niederösterreich ist ein fortschrittliches und weltoffenes Land. Wir brauchen diese Schatten aus der Vergangenheit nicht", betont Pröll. Und legt im Gespräch mit Hubert Wachter auf p3TV nach: "Ich hoffe sehr, dass  Vizekanzler Strache seine Verantwortung wahrnimmt und diese ewiggestrigen Töne aus diesem Land verbannt."

Er erwarte von Strache, aber auch von Bundeskanzler Sebatian Kurz, dass sie einen Schlussstrich unter die Causa Landbauer ziehen - und seinen Rücktritt erwirken. Denn, so Pröll: "Vor der strafrechtlichen Verantwortung kommt die politische Verantwortung."

Auch in Wr. Neustadt in der türkis-blauen Stadtregierung in Wr. Neustadt sieht Pröll keinen Platz mehr für Landbauer. Pröll: "Klaus Schneeberger wird genau wissen, welchen Weg er gehen muss."