Erstellt am 14. März 2016, 14:06

von Marlene Penz

Doppelt so viele Unterstützungserklärungen. Bis Freitag, den 18. März um 17 Uhr, müssen die Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl die Unterstützungserklärungen einreichen. 6.000 Unterschriften sind Voraussetzung, damit sie am 24. April, also in 40 Tagen, zur Wahl antreten dürfen. Der Kandidat der ÖVP, Andreas Khol, hätte diese Hürde nur mit den Unterstützungserklärungen aus NÖ nehmen können: über 12.000 Unterschriften hat er hier bisher gesammelt.

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Der Kandidat der ÖVP, Andreas Khol, hätte diese Hürde nur mit den Unterstützungserklärungen aus NÖ nehmen können: über 12.000 Unterschriften hat er hier bisher gesammelt.

Nachdem am vergangen Dienstag die unabhängige Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss als Erste die notwendigen Unterstützungserklärungen - zu diesem Zeitpunkt waren es 7.851 - für ihr Antreten eingereicht hat, gibt VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner heute bekannt, wie viele Unterstützungserklärungen der ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol in Niederösterreich bekommen hat.



Alleine aus NÖ kommen über 12.000 unterschriebene Erklärungen, also doppelt so viele wie Khol überhaupt benötigt, um sich der Wahl des Staatsoberhaupts stellen zu dürfen. Die VPNÖ hat sich ein Ziel gesetzt: „Wir wollen, dass ein Viertel der Unterstützungserklärungen für Andreas Khol aus Niederösterreich kommt“, so Ebner. Zum jetzigen Zeitpunkt ist (noch) nicht bekannt, wie viele er österreichweit gesammelt hat.

Zahlen aus NÖ für andere Kandidaten Ende der Woche

Für die anderen Kandidaten der Nationalratsparteien – Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und Norbert Hofer (FPÖ) - sowie den unabhängigen Kandidaten und ehemaligen Parteiobmann der Grünen Alexander van der Bellen, war es ebenfalls kein Problem, mehr als 6.000 Unterstützungserklärungen zu sammeln – wie viele davon aus NÖ kommen, wird voraussichtlich Ende der Woche bekanntgegeben.

Kurzer und intensiver Wahlkampf

Der Wahlkampf von Andreas Khol wird von der NÖ Volkspartei unterstützt und mitgetragen. „Der Wahlkampf wird kurz und intensiv sein. Es wird Veranstaltungen, Hausbesuche und Parteisitzungen geben. Es werden sich viele ÖVP-Funktionäre am Wahlkampf beteiligen ¬ von der Landesspitze, über Gemeinderäte bis hin zu Teilorganisationen“, erklärt Bernhard Ebner. Die offizielle Wahlkampfauftaktveranstaltung findet am 7. April in Tirol statt.