Erstellt am 23. Dezember 2015, 11:53

Ein Saal für Alois Mock. Marmorsaal im Außenministerium nach ehemaligem ÖVP-Vizekanzler benannt.

Eröffnung des Alois-Mock-Saals im Außenministerium: Außenminister Sebastian Kurz, Edith Mock und ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Präsident des Mock-Institutes.  |  NOEN, Foto: Kerschbauer
Der Mamorsaal im Außenministerium in Wien heißt ab sofort „Alois-Mock-Saal“. Damit wurden 20 Jahre nach dem EU-Beitritt die Verdienste des ehemaligen ÖVP-Vizekanzlers um die neue Rolle Österreichs in der Europäischen Union gewürdigt. „Ohne Europäische Union und ohne den Einsatz von Alois Mock wäre Österreich nicht Teil eines starken Europas“, so ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Präsident des Alois-Mock-Instituts für Zukunftsfragen. Er bezeichnete Mock als überzeugten Europäer und Vater der EU-Beitritts.

VP-Außenminister Sebastian Kurz würdigte in seinen Worten den Einsatz von Alois Mock, der zum Beitritt geführt hatte: „Gerade im 20. Jubiläumsjahr des österreichischen EU-Beitritts ist es aber auch wichtig, sich an die Gründe des Beitritts zu erinnern, und dass es auch hier harte Arbeit war, voranzukommen.“
An der Feier nahmen auch Edith Mock, die Gattin von Alois Mock, sowie der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler und der ehemalige Verteidigungsminister Robert Lichal teil.