Erstellt am 24. November 2015, 18:20

von Martin Gebhart

Erfolg durch Technopol-Standorte. Studie belegt die hohe Wertschöpfung durch die vier Technopolstandorte Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg.

 |  NOEN, NLK Reinberger
Landeshauptmann Erwin Pröll, Landesrätin  Petra Bohuslav und  Christian Helmenstein vom Economica Institut für Wirtschaftsforschung präsentierten heute die neueste Studie über das niederösterreichische Technopol-Programm. Dieses sei im „Kräftedreieck“ von Forschung, Wirtschaft und Bildung die „wichtigste Säule“, so Pröll: „Das Programm läuft seit 2004 und zählt mit Wieselburg, Krems, Tulln und Wiener Neustadt vier Standorte.“ Der bisherige Bilanz: „162 Projekte wurden im Rahmen der Technopole umgesetzt, und zwar mit einer Größenordnung von 355 Millionen Euro. An den vier Technopolen arbeiten 2.500 Personen, davon 1.400 Forscherinnen und Forscher in den für den Standort spezifischen Technologiefeldern“, so Pröll.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav erklärte dazu: „Wir sehen das Technopolprogramm als Spitze einer Innovationspyramide: Wir wollen die Unternehmen auf jeder Ebene begleiten, um innovativ zu sein. Wir wollen die Unternehmen nicht nur mit Forschungseinrichtungen vernetzen, sondern auch mit Bildungseinrichtungen."

Das Ergebnis dieser Strategie erläuterte Wirtschaftsökonom Helmenstein anhand der Studio: „93 Prozent der gesamten Wertschöpfung an den Technopol-Standorten verbleiben in Niederösterreich, 94 Prozent beträgt der regionale Beschäftigungsimpact: das heißt, von 100 Jobs die von den Technopolen geschaffen werden, verbleiben 94 in Niederösterreich. Die Technopol-Standorte hätten auch entsprechende fiskalische Effekte, betonte er: „Jedes Jahr entsteht durch die Technopol-Standorte ein Steueraufkommen von 194 Millionen Euro.“

Und: „Die Technopole leisten einen sehr substanziellen Beitrag zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Niederösterreich, sie treiben den Strukturwandel der niederösterreichischen Wirtschaft voran und sie erhöhen die Standortattraktivität des jeweiligen Bezirkes.“