Erstellt am 18. Oktober 2016, 00:19

von Martin Gebhart

„Es ist kein Titel, sondern ein Ruf!“. Lars Müller-Marienburg wurde in das Amt des Superintendenten eingeführt.

Landeshauptmann Erwin Pröll mit dem neuen Superintendenten der Diözese Niederösterreich, Lars Müller-Marienburg.  |  NOEN, Baldauf

Die Auferstehungskirche in Wiener Neustadt war bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Samstag Lars Müller-Marienburg feierlich in sein neues Amt als Superintendent der evangelischen Diözese NÖ eingeführt wurde.

In seiner Predigt stellte er klar, dass für ihn „Superintendent kein Titel, sondern ein Ruf“ sei. Seine Aufgabe sehe er darin, auf die Kirche zu schauen, damit sie ihrem Auftrag nachkomme, Kirche zu sein. Das wolle er gemeinsam mit allen in der Diözese umsetzen.

Bischof Helmut Krätzl überbrachte den Gruß der katholischen Kirche. Im Bild mit dem Bischof der evangelischen Kirche, Michael Bünker.  |  NOEN

Für die katholische Kirche überbrachte Alt-Bischof Helmut Krätzl die Glückwünsche an den neuen Superintendenten.

Er sprach gleichzeitig die Hoffnung aus, dass das Jubiläumsjahr 2017 zu 500 Jahre Reformation die Ökumene noch ein Stück weiterbringe. Und dass es den christlichen Kirchen gelinge, gegen das schlechte Klima in der Welt anzukämpfen.

VP-Landeshauptmann Erwin Pröll hob in seiner Ansprache das partnerschaftliche Klima zwischen der Evangelischen Kirche und dem Land NÖ hervor.

Er verwies auch auf die „gemeinsame Verantwortung von Kirche und Politik, eine gedeihliche Entwicklung unserer Gesellschaft zu gewährleisten.“