Erstellt am 16. März 2016, 07:24

von NÖN Redaktion

Arbeitslosigkeit: FP-Kritik. Rosenkranz will Zusammenlegung von Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Ressort.

Walter Rosenkranz  |  NOEN, APA

FPÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz sieht zwar ein, dass die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in NÖ in der nationalen Entwicklung „eingebettet ist“.  Dennoch kritisierte er in der Vorwoche die regierende ÖVP für die Entwicklung in NÖ. Eine seiner Forderungen: Diese solle die Ressorts Wirtschaft und Arbeitsmarkt in eine Hand legen, um effektiv gegen die steigenden Arbeitslosenzahlen ankämpfen zu können.

Für Rosenkranz sind die Ankündigungen von Arbeitsmarktprojekten „nur Worthülsen“ der ÖVP. Maßnahmen, die er umgesetzt haben will: Echte Förderungen für die Wirtschaft in Zusammenhang mit der Landesbank Hypo NÖ, um ein unternehmerfreundliches Klima in NÖ zu schaffen. Ein Blum-Bonaus für die NÖ Lehrlinge, auch wenn die Bundesregierung dagegen ist. Das Bestbieterprinzip für die heimische Wirtschaft nutzen und Investitionen in echte Arbeitsplätze. Sprich: Jedes Projekt der öffentlichen Hand solle auf die konjunkturbelebende Sofortwirkung überprüft werden.

Forderungen, die die ÖVP wiederum für Worthülsen hält. Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „Die Worthülsen-Erfinder und Anpatzer in der FPÖ haben noch keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz in Niederösterreich geschaffen.“