Erstellt am 26. September 2015, 15:37

von APA Red

FPÖ will 2018 zweitstärkste Kraft in NÖ werden. Die FPÖ will bei der Landtagswahl 2018 zweitstärkste Kraft in Niederösterreich werden. Eine Etappe auf dem Weg zu diesem Ziel "mit Politik am Bürger" war am Freitag und Samstag eine Arbeitstagung der Führungsspitze und von Bezirksparteiobleuten in Lanzenkirchen.

Walter Rosenkranz  |  NOEN, APA
Die Freiheitlichen wollen sich verstärkt für leistbares Wohnen und den ländlichen Raum einsetzen, kündigten sie an.

Viele Niederösterreicher würden mit ihrem Einkommen kein Auskommen mehr haben, der finanzielle Aufwand für zahlreiche Dinge des täglichen Lebens sei in den vergangenen Jahren massiv angestiegen.

Wohnen im Fokus und "Ärztemangel entgegenwirken"

Vor allem das Thema Wohnen stelle insbesondere Familien vor große Probleme, betonte Landesparteiobmann Walter Rosenkranz. Gerade hier wollten die Freiheitlichen ansetzen.

Es brauche sowohl eine Senkung der hohen Mieten als auch eine Reduzierung der Betriebskosten, zumal die Gebühren für Wasser, Müll und Kanal in der Vergangenheit geradezu explodiert seien. Wohnen müsse wieder leistbar werden.

"Weiters wollen wir dem Ärztemangel, der die Gesundheitsversorgung in Landgemeinden gefährdet, entgegenwirken und die Ausdünnung des Nahverkehrs, wie sie derzeit von der ÖVP betrieben wird, stoppen", sagte Rosenkranz.

Bei der Landtagswahl 2013 war die FPÖ mit 8,21 Prozent hinter der Volkspartei (50,79 Prozent), der SPÖ (21,57 Prozent) und Team Stronach (9,84 Prozent) sowie knapp vor den Grünen (8,06 Prozent) auf Platz vier in Niederösterreich gelandet. Ein Minus von 2,26 Prozentpunkten im Vergleich mit 2008 bedeutete den Verlust des Regierungssitzes und nur mehr vier statt zuvor sechs Mandate.