Erstellt am 21. September 2015, 09:08

von NÖN Redaktion

Gabmann: "Sind mittig konservativ denkende Gruppe". Als „realpolitischen Dämpfer“ sieht Ernest Gabmann, Klubobmann der Liste Frank (Team Stronach) die Tatsache, dass seine Fraktion ziemlich isoliert dasteht.

Ernest Gabmann  |  NOEN, Erich Marschik

Weder von der Opposition – FPÖ und Grüne – noch von ÖVP und SPÖ bekamen sie wirklich die Unterstützung, dass eigene Anträge in den Landtagssitzungen eingebracht wurden. Gabmann: „Es ist nicht möglich, mit der Opposition zusammenzuarbeiten.“ Wobei er Grünen-Klubobfrau Helga Krismer als die Scharfmacherin bei diesem Ausgrenzungsprozess ortet.

Die Liste Frank, die mit Tillmann Fuchs einen Landesrat stellt, sieht sich allerdings auch nicht als „Frontalopposition“. Gabmann: „Niederösterreich ist nicht schlecht aufgestellt.“ Sie sieht sich als „mittig konservativ denkende Gruppe“, so Gabmann.

Er glaubt, dass man trotz der realpolitischen Isolierung im Rest der Periode noch Akzente setzen kann. Etwa im Gesundheitsbereich, wo man im Klub auf Experten zurückgreifen könne. Ob er mit seinem Team 2018 nochmals zur Wahl antreten wird, sei offen. Gabmann: „Von Haus aus will ich nichts ausschließen.“