Erstellt am 09. März 2016, 06:24

von NÖN Redaktion

Gemeinsamer Kampf um EU-Fördermittel. In Brüssel wurde Grundstein für neuerliche NÖ-Initiative gelegt.

EU-Landesrätin Barbara Schwarz (l.) bei der Tagung des Ausschusses der Regionen in Brüssel.  |  NOEN, Büro Schwarz

208 Regionen hatten sich vor wenigen Jahren der NÖ-Initiative angeschlossen, damit die Fördermittel für die Regionen im EU-Budget bis zum Jahr 2020 beibehalten werden. Beim Ausschuss der Regionen, bei dem VP-Landesrätin Barbara Schwarz Landeshauptmann Erwin Pröll in Brüssel vertrat, wurde das Thema wieder angesprochen, weil nach 2020 diese EU-Mittel massiv gekürzt werden könnten.

Deswegen hat Schwarz eine neuerliche Initiative gestartet, damit die Regional-Förderkulisse auch nach 2020 beibehalten wird. Schwarz: „Wir haben die Tage genutzt, um die Dringlichkeit aufzuzeigen, dass wir bereits nach dem UK-Referendum am 23. Juni erste Überlegungen zur EU-Förderperiode nach 2020 beginnen müssen.“ Auch weil die Gefahr bestehe, dass die Entscheidungen in den EU-Institutionen auf dem Rücken der Regionen passieren könnten, wenn sich die Regionen Europas nicht wieder zusammentun.

Übrigens: Die aktuelle Förderperiode bis 2020 sieht 162 Millionen Euro an EU-Regionalmittel für NÖ vor.