Erstellt am 30. August 2016, 08:27

von Martin Gebhart

Investitionen in Bergwelt. Abgeordnete des NÖ Landtags informierten sich über Entwicklung des Hochkars, wo kräftig investiert worden ist.

Traumhafte Bedingungen zum 50Jahres Jubiläum am Hochkar.  |  NOEN, Hochkar

Was wird aus jenen Geldern, die der NÖ Landtag für Projekte im Land freigegeben hat? Das prüft in NÖ nicht nur der Rechnungshof, das nehmen die Landtagsabgeordneten auch selbst unter die Lupe. Dafür hat VP-Landtagspräsident Hans Penz die Aktion „Landtag im Land“ ins Leben gerufen. Die Mandatare informieren sich gemeinsam vorort, zu welchem Ergebnis die Investitionen geführt haben. In der Vorwoche wurde das Hochkar inspiziert.

Dazu trafen sich die Landtagsabgeordneten rund um die beiden Präsidenten Hans Penz und Gerhard Karner im JUFA-Hochkar-Sportresort in der Gemeinde Göstling, Bezirk Scheibbs. Rede und Antwort stand ihnen dort Markus Redl, Geschäftsführer der NÖ Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft. Dieser redete sehr offen über alle Projekte in den niederösterreichischen Bergen im Mostviertel und den Wiener Alpen. Wo etwas funktioniert hat und wo nicht. Wo man sich von Projekten trennen musste – etwa die Lifte in St. Corona und die Pfarrbodenlifte in Annaberg – und wo die Investitionen zu einem Aufschwung geführt haben.

Den Landtagsabgeordneten war dabei eines wichtig: Was bedeuten solche Investitionen – das JUFA-Heim wurde um 6,5 Millionen Euro umgebaut – insgesamt für eine Region wie Göstling. Wie können die Menschen davon profitieren, nicht nur die Touristen. Was die Landtagsabgeordneten sehen konnten: Der Tourismus funktioniert in Göstling nicht nur im Winter.