Erstellt am 26. Juli 2016, 06:00

von Martin Gebhart

Grenzregion: Brexit sorgt für Dynamik . Pröll traf sich mit tschechischem Verkehrsminister in Prag. Straßenbau wird forciert.

Handschlag in Prag für ein gemeinsames Verkehrsprogramm: Dan Tok, Verkehrsminister der Tschechischen Republik, und NÖ Landeshauptmann Erwin Pröll.  |  NLK/Reinberger

Bei den tschechischen Medien war dieses Treffen auf großes Interesse gestoßen. Im Verkehrsministerium in Prag war es in der Vorwoche zu einer Unterredung zwischen Landeshauptmann Erwin Pröll und Minister Dan Tok gekommen.

Zuerst unter vier Augen, dann in einer großen Runde. Das Thema: Die Attraktivierung der Infrastruktur im Grenzraum. Nicht zuletzt, um Unternehmen anzulocken, die wegen des Brexit nun Großbritannien verlassen wollen.

"Notwendig, Verkehrsinfrastruktur auf höchstes Niveau bringen"

Erwin Pröll: „Mit dem Brexit tut sich eine Chance für unsere beiden Regionen auf. Daher ist es notwendig, dass wir die Verkehrsinfrastruktur in dieser Region auf höchstes Niveau bringen.“

Bei den Straßenprojekten liegt der Fokus weiterhin auf der Nordautobahn und dem Bereich von Hollabrunn bis Znaim. Neu ist, dass nun auch die Bahnstrecke zwischen Gmünd und Budweis attraktiviert werden soll.