Erstellt am 01. Dezember 2015, 04:43

von Martin Gebhart

"Intensiver Kontakt mit Finanzminister". Im Vorfeld des NÖ Wirtschaftsparlamentes stellte Sonja Zwazl, Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer, noch einmal klar: Entscheidend bei der ab Jänner geltenden Registrierkassenpflicht ist, dass es für alle Branchen brauchbare Regelungen gibt.

 |  NOEN, Erich Marschik

Zwazl: „Wenn ich mit etwas leben muss, muss es machbar sein.“ Dem Finanzministerium sei man so lange auf die Nerven gegangen, bis alle Unklarheiten beseitigt waren. Zwazl: „Es gab einen sehr intensiven Kontakt mit dem Finanzminister.“ Mit einer Hotline und Info-Veranstaltungen würden die Betriebe darauf vorbereitet. Zufrieden ist Zwazl, dass die ersten sechs Monate praktisch straffrei bleiben.

Weitere Forderungen auf der Agenda NÖ Wirtschaft: Die rasche Fortführung des Handwerkerbonus, der Abbau der Bürokratie, der Grundsatz „Beraten statt strafen“ bei Kontrollen der Behörde soll verpflichtend eingeführt werden, die Absage an eine flächendeckende Lkw-Maut und eine Absicherung. Bei der Gastronomie befürchtet man frühere Sperrstunden, wenn ab 2018 wegen des Rauchverbots vor der Tür geraucht wird. Zwazl: „Diesen weiteren Anschlag auf Wirte, Discos und Co. gilt es ebenso zu verhindern wie die laufenden Überlegungen, die Regelungen für Zeltfeste und Vereinsfeste weiter zu lockern.“