Erstellt am 03. Februar 2016, 11:15

von APA Red

IV-NÖ: Flüchtlingen weniger als Kollektivvertrag zahlen. Angesichts der schwierigen Lage am heimischen Arbeitsmarkt ist der Chef der Industriellenvereinigung Niederösterreich, Thomas Salzer, dafür, Kollektivverträge für Flüchtlinge zu öffnen und eine Bezahlung auch unter KV zu ermöglichen.

 |  NOEN, Paul Vasarhelyi/shutterstock
"Da wäre allen geholfen. Denn es ist gefährlicher, diese Leute nicht zu beschäftigen. Oder der Staat zahlt einen Zuschuss zum Lohn der Flüchtlinge."

Mit diesen Worten wird Salzer laut APA in lokalen Medien zitiert. Eine Absage für diesen Vorschlag kommt von der Arbeiterkammer Niederösterreich.

"Kollektivverträge regeln das Mindesteinkommen, gelten für Menschen aller Herkunft und dürfen nicht unterwandert werden", so AK-NÖ-Präsident Markus Wieser am Mittwoch in einer Aussendung.