Erstellt am 27. Juli 2016, 03:24

von Alexandra Eder

Junge Freiheitliche fordern Startgeld. Udo Landbauer will eine finanzielle Unterstützung für Jugendliche.

Udo Landbauer, Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugendlicher, will Jugendarbeitslosigkeit und Verschuldung entgegenwirken.  |  NOEN

Die landesweite Einführung des sogenannten „Jugend-Tausenders“ fordert der Ring Freiheitlicher Jugendlicher (RFJ), die Jugendorganisation der FPÖ.

Konkret ist damit eine finanzielle Förderung gemeint, um die junge Menschen zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr ansuchen können. Dabei soll den Antragstellern unter bestimmten Voraussetzungen einmalig je 333 Euro für Aufwendungen in den Bereichen Führerscheinausbildung, Weiterbildung und Heim-, Wohnungs- und Mietkosten rückerstattet werden.

Bundesobmann Landtagsabgeordneter Udo Landbauer sieht darin eine dringend notwendige Hilfestellung und erhofft sich, jungen Menschen so den Einstieg ins Berufsleben erleichtern zu können. „Die Arbeitslosenzahlen und die Verschuldung von Jugendlichen werden dadurch sinken“, ist sich Landbauer sicher.

Alexander Murlasits, NÖ Landesobmann des RFJ, sieht etwa bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung Einsparungspotenzial, um die Mittel für den „Jugend-Tausender“aufbringen zu können.

Prämie für junge Mütter ab dem zweiten Kind

Murlasits zeigt sich zudem über die sinkende Geburtenrate besorgt. Er spricht sich für die Einführung einer „Mehrkindprämie“ in NÖ aus als Anreiz für die Familiengründung: „Jungfamilien sollen belohnt werden, wenn sie Kinder bekommen.“ Frauen, die vor dem 27. Lebensjahr das zweite Kind auf die Welt bringen, sollen demnach beispielsweise eine Prämie von 500 Euro erhalten.