Erstellt am 09. Mai 2016, 13:11

von Martin Gebhart

Kaserne in Horn wird nicht verkauft. Arbeitsgespräch zwischen Landeshauptmann Erwin Pröll und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil brachte für Waldviertel erfreuliches Ergebnis.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Verteidigungsminister Mag. Hans Peter Doskozil haben heute ein Arbeitsgespräch in St. Pölten abgehalten.  |  NOEN, NLK Burchhart
Es war der erste offizielle Besuch von SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil im Landhaus in St. Pölten gewesen. Und der Burgenländer brachte auch gleich positive Botschaften mit. Die Horner Radetzky-Kaserne wird nicht geschlossen, der Ausbau der Melker Birago-Kaserne wird endlich gestartet.

Und bei der Militärmusik ist auch nicht das letzte Wort gesprochen. Klar ist nur, dass die Lösung mit den kleinen Ensembles in den Bundesländern, wie sie Doskozils Vorgänger Gerald Klug verfügt hatte, rückgängig gemacht wird.

"Wir müssen auch in der Fläche präsent sein“

Die größte Überraschung war aber die Horner Entscheidung, weil in den vergangenen Jahren seitens des Verteidigungsministeriums immer wieder klar gelegt worden war, dass diese Kaserne militärisch nicht notwendig  ist. Doskozil sieht das anders:  "Es ist nicht verständlich, dass wir eine Kaserne wie Horn, die modernst ausgestattet ist, schließen.“ 

Außerdem müsse man alles in einem Gesamt-Sicherheitskonzept sehen. Doskozil: "Wir müssen auch in der Fläche präsent sein.“ Sprich in den Regionen. Landeshauptmann Erwin Pröll hörte diese Botschaft gerne: "Die Schließung von Horn ist vom Tisch, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.“