Erstellt am 27. Juli 2016, 05:00

von Martin Gebhart

„Mindestsicherung keine Hängematte“. SP-Regierungsmitglied nutzte „Tag der Hängematte“ für einen BMS-Aufruf.

SPÖ-Landesrat Maurice Androsch mti einer Hängematte.  |  zVg

Bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) muss bald eine gemeinsame Vorgangsweise gefunden werden, will man nicht, dass die Bundesländer ihre eigenen Wege gehen. In NÖ pocht die Volkspartei darauf, dass es bei Familien und Mehrpersonen-Haushalten zu einer Deckelung der Mindestsicherung von 1.500 Euro kommt. Womit sich die Landes-SPÖ aber nicht anfreunden kann.

SPÖ-Landesrat Maurice Androsch nutzte nun in der Vorwoche den „Tag der Hängematte“, um für die Mindestsicherung in ihrer bisherigen Form zu werben. Diese sei kein „Schlaraffenland für Schmarotzer“, sondern ein notwendiges letztes Fangnetz für Menschen, die kurzfristig - durch Jobverlust oder persönliche Schicksalsschläge - „in ein Loch fallen“.

Die Mindestsicherung sollte in der derzeitigen Form jedenfalls jedem zustehen, der in eine aussichtslose Lage gerät. Landesrat Maurice Androsch postete zu diesem Thema auch auf facebook ein Foto von sich, wobei er eine Hängematte in Händen hält.