Erstellt am 19. Januar 2018, 14:15

von Markus Strohmayer

ÖVP: Neue Wahlplakate und zwei Videos. Acht Tage vor der Wahl hat die ÖVP die Schlussphase eingeläutet. Neben neuen Plakaten ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ab sofort im Kino zu sehen.

Landesgeschäftsführer Ebner präsentiert die neuen Plakate  |  VPNÖ

Die niederösterreichische Volkspartei  wirbt ab Freitag mit neuen Plakate und zwei Videos. Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner hat diese etwas mehr als eine Woche vor dem Wahltag vorgestellt. Auf den Sujets geht es um die für die ÖVP zentralen Themen „Miteinander“ und „Landeshauptwahl“.

Ersteres steht für das von Mikl-Leitner geforderte Miteinander aller Parteien für die Bürger. Mit dem Stichwort „Landeshauptwahl“ geht es hingegen eher um eine Abgrenzung. Es wird damit geworben, dass in erster Linie eine Person, also die Landeshauptfrau, gewählt wird.

Genauer erklärt wird das in einem Video, das seit heute auf den ÖVP-Social Media-Kanälen zu finden ist. Darin wird der Stimmzettel und das Wahlrecht erklärt. Im Detail die niederösterreichische Eigenheit „Name vor Partei“. Diese besagt, dass eine Vorzugsstimme automatisch eine Stimme für die Partei des bevorzugten Kandidaten ist.

33 % SPÖ- und 25 % FPÖ-Wähler für Mikl-Leitner

Laut einer von Ebner vorgestellten Umfrage, könnte diese seit 2003 existierende Regelung, der Landeshauptfrau zum Vorteil werden. So soll sich jeder dritte SPÖ- und jeder vierte FPÖ-Wähler Mikl-Leitner weiterhin als Landeshauptfrau wünschen.

„Die Landsleute wollen, dass Menschen wichtiger sind als Parteien. Sie wollen, dass es mit Johanna Mikl-Leitner erfolgreich weitergeht“, sagte der Landesgeschäftsführer.

Außerdem sind basierend auf der Umfrage noch 23 Prozent der Niederösterreicher unentschlossen, wen sie am 28. Jänner wählen. Bei dieser Entscheidung helfen, soll in den kommenden Tagen ein Werbespot mit der Landeshauptfrau, der in Kinos zu sehen ist.

Damit möchte die ÖVP Unentschlossene mobilisieren. „Jede Stimme, die uns fehlt, fehlt Niederösterreich in den nächsten fünf Jahren“, so Ebner.