Wien

Erstellt am 07. Februar 2018, 12:33

von NÖN Redaktion

Sobotka lädt zu Gedenkveranstaltung. Erinnerung und Diskussion am 5. März zur Ausschaltung des Parlaments  im Jahr 1933.

Wolfgang Sobotka  |  NLK/Pfeiffer

Im Gedenkjahr 2018 steht eine weitere Aktivität auf dem Programm. Am 4. März jährt sich zum 85. Mal die Ausschaltung des Parlaments. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) bittet daher am Montag, 5. März, ab 17 Uhr zu einer Lesung und einer Historikerdiskussion in das Ausweichquartier des Hohen Hauses, den Redoutensaal in der Wiener Hofburg.

Es sei ihm „ein besonderes Anliegen, der Ausschaltung unserer parlamentarischen Demokratie im März 1933 zu gedenken, um die Bedeutung des Parlamentarismus für ein friedvolles Zusammenleben zu unterstreichen“, begründete der aus Waidhofen an der Ybbs stammende und im Bezirk Tulln wohnhafte Nationalratspräsident, der sich seit Dezember im Amt befindet, seine Initiative. Denn die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist seiner Ansicht nach eine Grundvoraussetzung dafür, die Zukunft eines Landes gestalten zu können.

Vorgesehen ist, dass Studenten des Max Reinhardt Seminars heuer am 5. März im  Rahmen einer szenischen Lesung aus den Stenographischen Protokollen der letzten Nationalratssitzung 1933 vortragen. Außerdem steht eine Diskussion der Historiker Ernst Bruckmüller und Lothar Höbelt mit dem Politikwissenschaftler Anton Pelinka auf dem Programm der Gedenkveranstaltung.